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Freitag, 14. August 2015

⚓ PASSAGE LOG 2015

Felicia · Albin Vega 27 

 THE THIRD SEASON

Summer 2015 ⛵️ NL - Biskaya, France



Quelle: Wikipedia Commons Ärmelkanal by Tschubby



 
2015 Date From To Time Dist nm Wind Note
08.06. Huizen Durgerdam 3 hrs 12 NE 5  ⚓ free anchorage
09.06. Durgerdamm Amsterdam 2 hrs 3 NE 4 Sixhaven, Amsterdam
11.06. Amsterdam Scheveningen 9 hrs 41 NE 4-5 YC Scheveningen
12.06. Scheveningen Oosterschelde 12 hrs 56 NE 4-5 Roompot Marina
14.06. Roompot Marina Roompotsluis 1 hr 3 SW 3 ⚓ free anchorage, Betonhaven
15.06. Roompot Sluis Oostende 8 hrs 48 NE 4-6 RYCO Oostende
16.06. Oostende Dunkerque 5 hrs 28 NE 2-3 YCMN Dunkerque
18.06. Dunkerque Boulogne sur Mer 7 hrs 45 NW 2-6 Port Boulogne sur Mer
20.06. Boulogne sur Mer Dieppe 12 hrs 55 W 3 Port Jehan Ango Dieppe
23.06. Dieppe Le Havre 10 hrs 61 NW 2-5 Port Le Havre de Plaisance
26.06. Le Havre Saint-Vaast-la-Hougue 11 hrs 55 SW 1-3 Marina St. Vaast
28.06. Saint-Vaast-la-Hougue Cherbourg 6 hrs 28 SW 2-3 Port Chantereyne
15.07. Cherbourg Guernsey 7 hrs 46 W 2-4 Cap le Hague, St. Peter Port
16.07. Guernsey St. Malo 2 hrs 10 W 3-4 Nautical warning and fog
17.07. Guernsey St. Malo 11 hrs 56 W 2-5 Delphine! , Port des Sablons
20.07. St. Malo La Rance River – St.Malo 4 hrs 21 W 3 Countryside
22.07. St. Malo St. Cast le Guildo 3 hrs 11 W 3-4 Port de Plaisance
23.07. St. Cast le Guildo Lezardrieux 8 hrs 40 NE 2-3 Port de Lezardrieux, Dolphins at Ìle de Brèhat
25.07. Lezardrieux Treguier 4 hrs 20 NW 2-4 Port du Treguier via Passe de la Gaine
30.07. Treguier Trebeurden 7 hrs 35 NW 3-4 Port Trebeurden
01.08. Trebeurden Roscoff 3 hrs 16 W 2 Port Bloncon, Roscoff, Finistèrre
07.08. Roscoff L' Aber Wrach 6 hrs 32 W 3 Chenal de Malouine
08.08. L' Aber Wrach Camaret sur Mer 8 hrs 37 NW 2-5 Chenal du Four, Finistèrre
10.08. Camaret sur Mer Brest 3 hrs 9 SW 2-3 Marina du Chateau
15.08. Brest Camaret sur Mer 2 hrs 9 NO 3 Port Camaret
17.08. Camaret sur Mer Audierne 7 hrs 30 O 3 Raz de Sein
18.08. Audierne Îles de Glènan 7 hrs 34 W 3 ⚓ mooring buoy, St Nicolas
19.08. Îles de Gènan Port Louis 6 hrs 29 W 2-3 Port Louis, Lorient
20.08. Port Louis Port Haliguen 6 hrs 27 SW 2-3 Baie de Quiberon
22.08. Port Haliguen Île de Houat 2 hrs 9 NO 1-2 ⚓ mooring buoy
22.08. Île de Houat Arzal 8 hrs 26 NO 3 Marina Port Arzal Lock
23.08. Arzal La Roche Bernard 1 hr 4 O 3 Mooring 2015










191 936





























Felicia · Albin Vega no 3282




Sonntag, 26. Juli 2015

⚓ NORDSEE - BISKAYA 2015

Mit Felicia in den Süden

Text by Karin

  

 

Huizen / Amsterdam – La Roche Bernard

 

 

La Roche Bernard, Morbihan, Bretagne Sud
 

 

 


Vilaine River







23.08.15 Arzal – La Roche Bernard, 4 nm
Eine Stunde weiter flussaufwärts erreichten wir unseren neuen Liegeplatz/ Heimathafen.
La Roche Bernard ist ein hübscher kleiner Touristenort, idyllisch an der Vilaine gelegen, gute Einkaufsmöglichkeiten. Wir liegen im alten Hafen, direkt an der Flaniermeile. Wir freuen uns sehr, dass wir hier sind und mit dem Golf du Morbihan ein sehr schönes und abwechslungsreiches neues Segelrevier gefunden haben.




Arzal Schleuse







Commune Île de Houat



Île de Houat







22.08.15 Port Haliguen – Arzal via Île Houat, 35 nm
Vormittags einen Abstecher auf die Insel Houat mit guter Mooringmöglichkeit. Houat ist eine hübsche kleine Insel und wir verbrachten hier die Mittagszeit um mit dem auflaufendem Wasser (Flut) bei der Mündung des Flusses Vilaine anzukommen.
Um 14.00 Uhr ging es weiter und es dauerte nicht lange, da bildete sich an Steuerbord eine Gewitterfront, die stetig dunkler wurde, näher kam, und während wir die Blitze beobachteten und die Sekunden bis zum Donner zählten, zog die Front zum Glück in einem großen Bogen vor uns vorbei. Sonne und Regen wechselten sich schnell ab, als sich hinter uns eine neue, trichterförmige Gewitterwolke bildete, welche dann aber hinter uns durchzog. Glücklich kamen wir bei der Schleuse von Arzal an.
Die Schleuse Arzal wird nur stündlich und wenn die Tide passt bedient. Natürlich ist sie entsprechend voll. Wir lagen im Päckchen und schoben uns, nachdem die Brücke geöffnet wurde, gemeinsam vorwärts, damit hinter uns das Schleusentor geschlossen werden konnte.
Der Hafen von Arzal liegt in einem Gewerbegebiet. Sehr gut für Reparaturen, Tanken, Winterlager und Bootspflege. Es ist spät geworden und wir blieben eine Nacht um uns alles in Ruhe ansehen zu können.









20.08.15 Port Louis – Port Haliguen, 27 nm
Port Haliguen ist ein großer Seehafen auf der Halbinsel Quiberon. Da wir wenig Wind hatten, konnten wir bei der Umrundung der Halbinsel gut abkürzen. Trotz seiner Größe herrschte in Port Haliguen entspannte Urlaubsatmosphäre, ein Sandstrand ist in unmittelbarer Nähe. Da wir noch drei Tage Zeit hatten, bis wir in unserem Zielhafen sein wollten, nutzten wir die Gelegenheit und blieben einen zusätzlichen Tag hier.
Sämtliche Wetterdienste kündigten in 4 Tagen eine Starkwindperiode mit 7 - 9 Bft für die Dauer von 3-4 Tagen an, dann möchten wir in La Roche Bernard sein.




Anchorage, Île de Glènan



19.08.15 Îles de Glénan – Port Louis, 29 nm
Da auf Ile de Croix kein Platz mehr für uns war, (ist uns mit der Vega ja noch nie passiert!) sind wir weiter nach Port Louis, eine schöne kleine Stadt. Touristisch, aber hübsch und praktisch.
Wir sind hier in ein sehr beliebtes Urlaubsziel der Franzosen eingetaucht. Die Südbretagne ist allerdings auch besonders schön, die markante Felsküste wird immer wieder von Sandstränden unterbrochen, die kleinen Städte sind irgendwie alle historisch. Wir freuen uns schon sehr, dass wir bereits in unserem neuen Segelrevier sind, und alles innerhalb von ein paar Segeltagen erreichbar ist.


Mooring Buoy, Île de Glènan


18.08.15 Audierne – Îles de Glénan, 34 nm
Um den Pointe de Penmarc'h zur wunderschönen Inselgruppe Glénan. Holiday-Ankern in der
wohl bis auf den letzten Platz belegten Bucht. Gegen Abend 5 Bft aus West, da lagen wir sicher an der Mooring. Jürgen konnte (oder musste) noch ins Wasser unser Log frei bürsten. Die Algen setzen sich mit Vorliebe dort ab und blockieren es, da muss immer mal wieder geschrubbt werden.


17.08.15 Camaret sur Mer – Audierne via Raz de Sein, 30 nm
Bei 2 Bft aus NO recht gemütlich durchs Raz de Sein. Am Kap gerieten allerdings beide GPS-Geräte durcheinander und gaben vollkommen falsche Richtungsangaben. Aber Sicht und Orientierungsvermögen der Crew waren bestens und kurz darauf hatten sich unsere technischen Hilfsmittel wieder erholt.
Audierne ist ein netter kleiner Stadthafen mit sehr guten Sanitäranlagen.
Bei Niedrigwasser den Wasserstand beobachten oder besser warten, bis die Fahrrinne etwas komfortabler ist.





Camaret sur Mer



15.08.15 Brest – Camaret sur Mer, 9 nm
Die Crew ist wieder vollzählig und es geht zurück ins schöne Camaret sur Mer. Wir hatten das Glück, im hinteren, stadtnahen, Hafen den (aller)letzten Platz zu bekommen. So ist alles zu Fuß erreichbar.


 

Brest

 

  


Chenal du Four - Finistère




Einhand-Segeln: Roscoff à Brest

07.08.15 Roscoff – Aberwrach, 32 nm

08.08.15 Aberwrach – Camaret sur Mer via Chenal du Four, 37 nm

10.08.15 Camaret sur Mer – Brest, 8,5 nm

 






No 8 - Aphrodite 101



Roscoff, Bloncon Marina, Finistèrre



01.08.15 Trebeurden – Roscoff, 16 nm
Letzte Fahrt vor unserer zweiten Pause, ich muss leider wieder zum Arbeiten nach Hause fahren. Roscoff hat einen großen modernen Seehafen und war bei unserer Ankunft durch die bevorstehende Regatta proppenvoll. Im Juli und August fährt ein kostenloser Shuttlebus durch das Städtchen. Sieht nach einem idealen Zwischenstop aus.


30.07.15 Tréguir – Trebeurden, 33 nm
3 - 4 Bft aus NW, besonders morgens tobte sich nach den vielen Starkwindtagen der Atlantikschwell noch aus. Später ließen Wellen und Schwell nach und wir hatten einen schönen Segeltag.
Trebeurden ist mit 30 Euro recht teuer, dafür bietet der Hafen im Juli und August einen exklusiven Shuttelservice: Das Hafenpersonal fährt die Segler
während der Bürozeiten kostenlos an jeden x-beliebigen Ort in der Umgebung (und holt einen auch wieder ab).




25.07.15 Lezardrieux - Tréguier, 20 nm
Nach dem gestrigen Starkwindtag nutzten wir die kurze Wetterberuhigung um ein Stück vorwäts zu kommen. Tidenbedingt konnten wir erst Mittags abfahren und hatten ums Eck herum bei 4 Bft hohe Wellen und zusätzlich noch den durch den gestrigen Starkwind verursachten Atlantikschwell. Die nächsten beiden Tage wieder Pause wegen Windstärke 8.
Tréguir liegt wie Lezardrieux malerisch 5 sm flussaufwärts,
die nächste Flussmündung hinein. Schöner, mittelalterlicher Ortskern, großer Supermarkt am Ortsausgang.

Zwischen Treguier und Roscoff liegt Perros-Guirec. Sill, Einfahrt bei Hochwasser +- 1,5 Std. Bei Niedrigwasser kann die Einfahrt in den Hafen sogar komplett gesperrt bleiben. Vor dem Hafen, westlich von Cribineyer liegt ein kleines Bojenfeld für Mooring. Bei veränderten Bedingungen auf dem Weg nach Trebeurden, kann das ein wichtiger Zwischenstop sein.




Passe de la Gaine - short cut to Treguier


23.07.15 St. Cast le Guildo – Lezardrieux, 40 nm
Ruhige Fahrt bei 2 - 3 Bft, bewölkt. Der Wind frischte auf, wir machten den Motor aus und kurze Zeit später erschienen zwei grosse Delfine, die sich einen Spaß daraus machten, neben uns her zu schwimmen und unter Felicia hindurch zu tauchen.
Lézardrieux ist ein hübscher Ort 5 sm den Fluß hinauf. Wir sind in der Bretagne angekommen und es sieht so aus, als würde die Landschaft immer noch schöner werden, und dass, wo die gesamte Küste bis hierher bereits wunderschön war.
Marktplatz und Supermarkt in der Nähe vom Hafen, gutes Wifi. Bar du Yacht -  sehr lecker, typisch französisches Restaurant.



Delphine vor Ìle de Brèhat













Grosser Tümmler





22.07.15 St. Malo – St. Cast le Guildo, 11 nm
Netter kurzer Törn nach Saint Cast le Guildo, einem sehr hübschen Badeort. Heute roch es endlich mal nach Sommer und es wurde wärmer (war allerdings am nächsten Tag schon wieder vorbei. Durchschnittstemperatur nach wie vor 15 - 17 Grad).


20.07.15 Ausflug in die Countryside
Tagesausflug in das wunderschöne Seengebiet von la Rance. Zwischen der Schleuse La Rance und Le Châtelier erstreckt sich ein weitläufiges Seengebiet, welches bei Ebbe zum größten Teil komplett trocken fällt. Anschließend beginnt der Canal d'Ille et Rance,
angeblich eine der schönsten Wasserstraßen Europas.





Hafeneinfahrt St. Malo Sablons



St. Malo







St. Malo Scene



17.07.15 Guernsey – Saint Malo, 56 nm
Mit Anfangs 4 Bft, Böen 5 und guter Sicht starteten wir zum zweiten Mal in Richtung St. Malo. Amwindkurs, später schwächer und auf WSW drehend. Highlight des Tages waren zwei kleine Delfine im Nieselregen, die uns lange begleitet haben.
St. Malo: sehr schöner Ort, malerisch, Man kann die Altstadt komplett auf einer Stadtmauer umrunden. St. Malo ist einer der Häfen mit dem größten Tidenhub weltweit, über 10 m sind hier normal. Einziges Manko: kein Wifi (4,50 Euro/Std.).

Heute haben wir die 1.000-Kilometer-Marke geknackt. Huizen – St. Malo: 542 nm / 1002 km.








16.07.15 Guernsey – Guernsey, 8 nm
Um 10.20 starteten wir gut gelaunt in Richtung St. Malo. Die See war ruhig, der Himmel sah aber ungewöhlich aus. Nach 2 sm segelten wir in dichten Nebel hinein und der Wind frischte auf. Der Nebel wurde immer dichter, wir hielten konzentriert Ausschau und gaben in regelmäßigen Abständen mit unserem Nebelhorn Signal. Nach weiteren 2 sm im dichten Nebel meldete sich „Jersey Coastguard“ über Funk mit einer unmittelbar bevorstehenden Starkwindwarnung im Seegebiet, da entschieden wir umzudrehen.

 


15.07.15 Cherbourg – Guernsey, 46 nm
Es geht weiter. Zum Abschied bereitete uns Cherbourg ein tolles Feuerwerk (14.07. - Nationalfeiertag, Stürmung der Bastille) mit wunders
chönen farbigen Leuchtraketen, sie wurden direkt auf der Festwiese vor dem Hafen abgefeuert. Von unserer Dachluke aus hatten wir eine tolle Sicht, war ja eigentlich bereits Bettruhe.
Über das Cap de la Hague segelten wir bei 3 – 4 Bft zu den englischen Kanalinseln. Das Cap wartete mit unruhiger See, Turblenzen und viel Welle auf uns, mit 2 sm Abstand umrundeten wir die Landspitze.
Guernsey ist eine eher teure Touristeninsel. Schön und auch interessant, da sich mitten in Frankreich englisches Flair erhalten hat: mit Linksverkehr, englischem Pfund und extra fettigen Fish & Chips.



Guernsey, St. Peter Port, Hafeneinfahrt und Sill



Tiden-Strategie für Cherbourg - St. Peter Port / Race of Alderney
Um Cap de la Hague und Raz Blanchard fließt einer der stärksten Gezeitenströme der Welt.
Empfohlene Abfahrtzeit ist HW Cherbourg - um in 3 Stunden das Cap de la Hague bei Stillwasser zu erreichen. Eigentlich 3 Stunden Gegenstrom. Aber entlang der Küste zum Kap gibt es hier zu dieser Zeit bereits einen kräftigen Mitstrom. 15nm und ca. 3 Stunden später bei  Stillwasser (slack) am Wegepunkt, 2nm NW vor Cap de la Hague. Timing und Abstand sind wichtig. Zweiter Wegepunkt ist 3,8nm E Quennard Point Lighthouse, Alderney. 
Die Tide kippt und wir befinden uns mitten im Race of Alderney.  Raz Blanchard. Thrill for free. Mit dem sehr starken Strom über Little Russel nach Guernsey, St. Peter Port.
Quellen: Reeds, Imray - The Channel Islands, Stromkarten aus Bloc Marine Atlantique bzw. SHOM Stromatlas


28.06.15 St. Vaast – Cherbourg, 28 nm
1 – 3 Bft mit Wind aus SW / W.
Cherbourg hat einen tollen Hafen, sehr freundlich und sauber, das Büro ist fast rund um die Uhr belegt, sehr gute Sanitäre Anlagen - highly recommended. Genau richtig für unseren Zwischenstop. Es ist praktisch Halbzeit und ich muss nach Hause fahren, arbeiten. Jürgen darf im schönen Cherbourg bleiben. Leider ist der Sommer doch noch nicht so richtig eingezogen und es sind fast immer unter 20 Grad. Aber man kann sich hier eine schöne Zeit machen, relaxen, das Boot pflegen und ein paar Blessuren auskurieren. Die Innenstadt mit Geschäften und vielen Restaurants ist in unmittelbarer Nähe.




Cherbourg




Die Häfen an der Nordküste Frankreichs kosten zwischen 21 und 25 Euro, Essen im Restaurant und alle Lebensmittel sind typisch französisch lecker.

Meistens hatten wir Glück mit dem Wetter, kühl, bewölkt, viel Nordwind. Wir haben eine bessere Fahrt, wenn wir ca. 1 Stunde vor der empfohlenen Abfahrtzeit ausfahren. Wir rechnen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 kn, die offiziellen Abfahrtzeiten sind eher für größere Boote mit durchschnittlich über 6 kn Fahrt geeignet. Ausserdem hatten wir meistens morgens den besten Wind, welcher oft im Laufe des Tages nach ließ.

Die Vega ist weit und breit das kleinste Boot, die meisten Segelboote sind über 38 Fuß lang. Natürlich haben wir unsere Vega-Flagge gehisst.



















26.06.15 Le Havre – Saint Vaast la Hougue, 55 nm
1 – 3 Bft aus West. Vor der Einfahrt zur Seine warteten am frühen Morgen zahlreiche Containerschiffe
auf Einlass, an denen wir rechts und links vorbei segelten.
Im Hafen von St. Vaast wird das Wasser mit einem Steinwall zurück gehalten, Einfahrtzeiten sind 2 Std. vor und 3 Std. nach Hochwasser. Sehr schöner Hafen, gutes Wifi, hübscher Ort, touristisch, mit tollem Markt am Samstag. Der Supemarkt ist ein bißchen weiter weg, hier kommt das erste Mal unser Klappfahrrad zum Einsatz: praktisch, schnell, stabil.






Saint Vaast la Hougue

 

 


23.06.15 Dieppe - Le Havre, 60 nm
Unsere Abfahrtszeit blieb bei 5.00 Uhr. 4 Bft aus Nord, bis zu 2kn Strom, zum Teil wieder hohe Wellen. Nach Cap de Antifer ließen Wind und Wellen nach.
Le Havre hat einen schönen Yachthafen und gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Schon die ganze Küste entlang tr
afen wir überall nur auf freundliche, gut gelaunte und hilfsbereite Gastgeber. In Le Havre ist uns das mal wieder besonders aufgefallen.
3 Tage Zwanzspause wegen Schwachwind aus West. Am 25.06.15 hatten wir dann unseren ersten richtigenSommertag mit 25 Grad und Sonne. Bis dahin kalt und meistens bewölkt mit Regenschauern. Dafür bekamen wir aber auch beim Segeln keinen Sonnenbrand.




Hafeneinfahrt Le Havre



Dieppe nach Le Havre


>> LE HAVRE 1 VIDEOLINK <<



20.06.15 Boulogne Sur Mer – Dieppe, 55 nm
Abfahrt 05.00 Uhr, ein schöner langer Segeltag. Mit 3 Bft aus nördlicher Richtung natürlich wieder mit dem Strom unterwegs gewesen. Immer wieder Schweinswale gesehen, sie erinnern von der Schwimmbewegung an Delfine, sind aber kleiner und rundlicher, und scheuer.
17.00 Uhr Ankunft in Dieppe. Dieppe ist eine lebendige Stadt mit einem tollen Marktplatz, die Innenstadt ist direkt am Hafen. Leider sind die Sanitären Anlagen von den Gästestegen 400m entfernt, das Internet funktioniert nicht und die Selbstbedienungs-Tankstelle ist marode und versifft. Uns hat es trotzdem gut gefallen. Die Übernachtung mit der Vega kostet 24 Euro. 2 Tage Zwangspause wegen Starkwind.








18.06.15 Dunkerque – Boulogne Sur Mer, 45 nm
Abfahrtzeit mit der Tide um Cap Gris-Nez ist 3 Stunden vor Niedrigwasser Dunkerque. Niedrigwasser am 18.06.2015 ist um MESZ 0931 Uhr. Springtide, Koeffizient 90. Abfahrt bei günstigem Wind rechnerisch um 0631 Uhr. Ausweichhafen ist Calais.

Um 05.45 also wieder eine frühe Abfahrt. Heute war alles mit dabei: Anfangs 5 - 6 Bft hart am Wind und mit bis zu 3 kn Strom stellte Felicia einen persönlichen Rekord mit gut 9 kn Fahrt über Grund auf. Morgens Regen, dann schön und leicht bewölkt. Ab Cap Grisenez Wind und Strom schwächer. Kurz vor Ankunft trudelte der Segeltag mit 2 Bft und schwachem Gegenstrom aus. Frühe Einfahrt um 12.45 Uhr in Boulogne Sur Mer: netter kleiner Hafen in Innenstadtnähe und sehr gutes, d.h. starkes, Wifi, das beste bis jetzt. (20 Euro)




Dunkerque nach Boulogne sur Mer





16.06.15 Oostende – Dunkerque, 28 nm
Unsere Premiereneinfahrt nach Frankreich war nicht so spektakulär. 2 - 3 Bft – eher 2, Wind aus Nordost. Aber wir haben endlich Unterstützung durch unser Tablet mit der Software von NV-Charts und navigieren nicht mehr nur nach Seekarten und GPS-Wegepunkten. Möchten wir nicht mehr missen!
Um 11.15 Uhr Ankunft in Dunkerque. Sehr schöne Marina (21 Euro), hübsche Stadt, zum Wohlfühlen. Wegen morgigem Starkwind von gegenan müssen wir hier bleiben. :-)




Dunkerque - Yacht Club Mer du Nord





15.06.15 Roomport – Oostende, 48 nm
Am Vorabend hatten wir bereits zum Ankerplatz vor der Schleuse umgesetzt, so konnten wir eine Stunde Zeit sparen (und eine Nacht in der Marina). Bei Sonnenaufgang um 04.30 Uhr holten wir den Anker ein. Nach der Schleuse hatten wir ordentlich Wind und Welle bei 5 - 6 Bft aus Ost. Richtig ungemütlich wurde es dann allerdings als auch noch sehr hohe hohe Wellen aus unterschiedlichen Richtungen ankamen. Manche trafen Felicia direkt von der Seite, welches sie natürlich mit heftiger Schräglage quittierte. Während ich mich bei der Gelegenheit in die Kajüte verzogen habe, machte sich Jürgen mit der Sicherheitsleine im Cockpit fest. Wir hatten unseren Kurs abgekürzt und waren in eine Untiefe geraten. Es dauerte eine Weile bis wir dort wieder heraus waren.
Bei Coeff 84 und Windstärke 5 – 6 blieben uns große Wellen und die frische Brise aber auch weiterhin erhalten. Dafür waren wir den ganzen Tag schnell unterwegs und mit Hilfe des Stroms hatten wir gute 7 - 8 kn Fahrt über Grund. Um 12.15 Uhr Ankunft in Oostende Royal Yacht Club (nicht so sehr Royal, dafür aber sehr nett und freundlich) für 21 Euro.











12.06.15 Scheveningen – Roomport Sluice, 56 nm
Wegen der Tide eine frühe Abfahrt um 02.40. Mit Sonnenaufgang erreichten wir die Mündung der Maas bei Rotterdam. Kurz vor dem Fahrwasser meldeten wir unser „Sailboat Felicia“ zur Überquerung der TSS an. Der freundliche Lotse am Funk teilte uns mit, dass wir nach den nächsten drei Containerschiffen passieren könnten. Später fand noch eine leichte Kurskorrektur Richtung Land statt, und schon lag der Maasgoil hinter uns.
Es herrschte unruhige See mit querlaufenden Wellen in dem Gebiet vor Rotterdam. Wind ging im Laufe des Vormittags von 4 auf 3 Bft Richtung Nordost herunter, mit 1 – 1,5 kn Unterstützung durch den Strom erreichten wir um 14.00 die Roomport Sluice und um 15.00 die Marina. Ein großer Vorteil unserer frühen Fahrt war auch die sichere Einfahrt in den Hafen vor dem angekündigten Gewitter, welches am frühen Abend mit Krach direkt über uns herein brach. In der Roomport Marina hatten wir 2 Tage Zwangspause. Einen Tag wegen Starkwind, den nächsten wegen Schwachwind.
Roomport Marina: 25 Euro aber – total genial – Badeparadies mit Dampfbad, beheitztem Aussen-/ Innenschwimmbecken (Lufttemperatur: kalte 13 Grad) und Sprudelbad inklusive.

 

Sixhaven - Amsterdam

 

11.06.15 Amsterdam – Scheveningen, 41 nm
Start: 11.00 Uhr über den Nordseekanal nach Ijmuiden: Nordsee Ahoi!
Bei 3 Bft und Wind von Achtern hatten wir einen gemütlichen Einstieg in die See. In Scheveningen machten wir nur einen kurzen Stop. Ankunft 20.30 Uhr, den Code für Internet und Duschen bekamen wir von einem netten Bootsnachbarn und als wir gegen halb drei Uhr morgens, während der Wind durch die Straßen und die Wanten pfiff, wieder ablegten, konnten es vier späte Kneipen-Heimkehrer gar nicht fassen: „You go – NOW?“

 

 
Amsterdam - Sixhaven





Start am 08.06.15 in Huizen
Huizen – Amsterdam, 16nm
Von unserem Heimathafen Huizen im Gooimeer starteten wir Richtung Biskaya.
Wir hatten in Huizen eine sehr schöne Zeit und werden Ort und Menschen bestimmt vermissen. 
Ein erster Zwischenstop im tollen Sixhaven, schnelle Verbindung mit der (kostenlosen) Fähre in die Innenstadt von Amsterdam. Da ich erst hier mit an Bord kam, waren zwei Tage Stadtferien genau richtig. Der Sixhaven hat neue sanitäre Anlagen bekommen und gutes Wifi, für die Vega kostet die Übernachtung 13 Euro (Dusche extra).




Lossegler 2015

Am 1. Mai endet offiziell der Liegeplatz in Huizen und damit unsere schöne Zeit in Holland. Anfang Juni geht es über Amsterdam (Sixhaven) und Ijmuiden in die Nordsee Richtung Süden.



La Roche Bernard


Bretagne - POURQUOI PAS